Eine kleine Insel unterhalb des Hurricane-Gürtels gelegen, ist das ganze Jahr über ein „heißer“ Garant für Sonne pur! Zum Glück gibt es permanent Wind, der Euch den Urlaub auf der Karibikinsel um vieles erleichtert.

_MG_8657Viele Aktivitäten stehen auf meinem Aruba-Reiseplan.

Für mich ist das Schönste, aber auch sehr kitschig und künstlich, der Besuch der sechs Flamingos auf Renaissance-Island. Eine Insel, die zum Renaissance Hotel and Casino gehört und täglich mit kleinen Booten alle 15 Minuten angefahren wird. Wenn Ihr eine andere Unterkunft wählt, könnt Ihr für 90 US-Dollar einen Tagespass im Renaissance Hotel erwerben. Eigentlich könnte man die Insel auch in Animal Island taufen, da Ihr dort sehr viele unterschiedliche Tiere seht. Nicht nur sechs Flamingos, sondern auch grüne Echsen, Eidechsen, Einsiedlerkrebse, viele verschiedene bunte Korallenfische, wie zum Beispiel Kofferfische, Pelikane, Spatzen oder auch die gelben Sugarbirds werden Euch begegnen. Die Fische und natürlich auch die Flamingos lassen sich gerne von Euch füttern. Eine kleine Futterstation steht auf der Brücke zu den Flamingos, einfach einen Quarter einwerfen und Futter ziehen. Keine Angst, weder Fische noch Flamingos beißen Euch, fressen aber gerne aus der Hand. Die gesamte Insel wirkt auf mich sehr surreal, da sie einem das Paradies vermitteln möchte und es auch bei mir geschafft hat.

_MG_8740Das Essen, die Cocktails, die Bedienung alles ist nahezu perfekt. Ich gebe allerdings einen Punkt Abzug auf der Punkte-Skala, da man grundsätzlich Getränke in Kunststoffbechern bekommt. Auch das Besteck ist im Restaurant nur aus dem umweltschädlichen Material zu bekommen. Sehr schade, da natürlich einiges davon im Meer und sicherlich auch in den Mägen der Tiere landen wird.

Mein Fazit: Unbedingt Renaissance-Island besuchen, es zahlt sich aus!

www.arubaprivateisland.com

Butterfly Farm

_MG_8391Schmetterlinge sind für mich zauberhafte kleine Wesen. Mich fasziniert ihre scheinbare Leichtigkeit und die häufig aufzufindenden tollen Farben. Ein paar Stunden könnt Ihr leicht eine Auszeit vom Strand nehmen und Euch ca. 30 Minuten durch das Schmetterlingshaus führen lassen. Anschließend ist genug Zeit, die vielen verschiedenen Arten zu beobachten. Gerade für Kinder eine tolle Abwechslung. Vielleicht landet sogar ein Schmetterling auf Euch, dann habt ihr einen Wunsch frei, der hoffentlich in Erfüllung gehen wird. Viel Erfolg! Den Rest des Tages könnt Ihr entspannt am Palm Beach verbringen. Dieser liegt hinter der Butterfly Farm und ist sehr touristisch. Ihr könnt Jetskie fahren, Parasailing genießen oder auch eine Glas-Boot-Fahrt buchen.

www.thebutterflyfarm.com

ABC – Tours

_MG_8261Was richtig abenteuerlich ist und eine Menge Spaß bereitet, ist die Tages-Tour mit den netten und erfahrenen Jungs von ABC-Tours. Ein Tag auf Jeep-Safari, über Stock und Stein geht es den Berg runter vorbei an wilden Ziegen und einer kargen Kakteen-Landschaft zu den Natural Pools und wieder zurück zu 1000 Jahre alter Höhlenmalerei der Arawak-Indianer, die von Fledermäusen gut in der Fonteyn-Höhle bewacht wird. In der Guadirikiri-Höhle gibt es zwei Kammern, die von dem durch Löcher in der Decke einfallendem Sonnenlicht erhellt werden. Eine Taschenlampe ist trotzdem ratsam. Die Höhle ist etwa 30 Meter groß und bietet den kleinen harmlosen Fledermäusen Platz zu nisten. Welch ein Tag! Ihr müsst unbedingt festes Schuhwerk tragen und an viel Sonnenmilch denken! Ich nehme immer meine Joggingschuhe mit auf Reisen, die sind leicht, bequem und robust. Mich hat die Tour mit allen Stationen beeindruckt, was aber unbedingt erwähnt werden sollte, ist der große Service der Firma! Zum Abschluss der Tour hat ein Teilnehmer nach einem kühlen Bier gefragt, sofort hat einer der Guides an einem Kiosk kühle Balashis für alle gekauft. Ein herrliches Bier nach deutschem Braurezept. Danke ABC!

www.abc-aruba.com

Tranquilo Segeltörn

_MG_9146Mit dem roten Segelboot Tranquilo geht es für Euch morgens gegen 09:00 Uhr raus zu einer Schnorchel Tour, zu Mikes Reef. Kapitän Anthony, die Crew und Buster, der kleine Jack Russel Terrier, begrüßen Euch freudig am Steg in Oranjestaad und erklären erst einmal wie man sich auf einem Segelboot verhält und was Ihr vermeiden solltet. Anschließend geht es sofort los ins karibische Blau.

_MG_9159Gegen Mittag kommt Ihr an Mikes Reef an und könnt circa eine Stunde mit geliehener Ausrüstung schnorcheln. Viele bunte Korallenfische und ein intaktes Korallenriff findet Ihr vor. Nehmt Euch etwas Brot mit ins Wasser damit Ihr die Fische füttern könnt, dann lassen sie sich auch besser filmen und fotografieren. Nach einer Stunde im seichten Wasser könnt ihr Euch entscheiden, entweder Ihr schnorchelt dort weiter oder Ihr fahrt mit dem Kapitän im Schlauchboot ins dunkle Blau. Unter Euch liegen dann ungefähr vier bis fünf Meter Tiefe. Drift Snorkeling nennt man diese Art von Schnorcheln. Dabei lasst Ihr Euch einfach von den Wellen treiben und behaltet immer das Schlauchboot im Blickfeld. Kapitän Anthony ist sofort da falls Ihr Panik bekommt. Weichkorallen, Fischschwärme und sogar vier große Adlerrochen habe ich an diesem besonderen Tag gesehen. Einiges davon findet Ihr in meinen Aruba-Videos, sogar die Adlerrochen im zweiten Video an Stelle 01:58. Falls Ihr Euch nicht für das Drift Snorkeling entscheidet, könnt Ihr sofort weiter im seichten Wasser schnorcheln. Nach der Tour gibt es erst einmal ein deftiges Mittagessen, damit Ihr gestärkt die Rückreise antreten könnt. Anthonys berühmte selbstgemachte Erbsensuppe mit Speck und leckeren Sandwiches werden Euch serviert. Dazu bekommt Ihr den ganzen Tag Getränke gereicht. Ich kann Euch den Rum-Punch empfehlen, Rum mit Melonensaft, bitte bestellt Euch den nicht den ganzen Tag. Wasser gibt es auch. Sonne und Rum = Gefahr 😉 Alles ist im Preis inbegriffen und kostet Euch somit keinen Cent extra. Nachdem Ihr Euch gestärkt habt, geht es zurück in Richtung Hafen von Oranjestad. Ein toller Tag mit einer wahnsinnig netten Crew und einem niedlichen Jack Russel, der Euch nicht zu nahe kommt, falls Ihr Angst vor Hunden habt.

www.tranquiloaruba.com

Das war sicherlich für mich nicht die letzte Reise nach Aruba.

Im „Atelier“ findet Ihr noch mehr Impressionen von Aruba.